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ColònRing

Hochstimmung in Lübeck
...Den Sängern, die sich ganz im Sinne Wagners, als Darsteller bewährten, ist es zu verdanken, dass die Aufführung die Spannung- manchmal auch die Hochspannung- eines Thrillers bekam. Wunderbar, wie bei der Begegnung von Siegmund und Sieglinde schon der erste Blick zum Auslöser der erotischen Passion wird; wie sich die Erstarrung Sieglindes, von Marion Ammann glänzend gespielt und glorios gesungen, zu lösen und wie das Wälsungen-Blut zu kochen beginnt. Unvergesslich drei Momente: die inwendig-leise und glühende Phrasierung von "O still, lass mich der Stimme lauschen", wenn sie Siegmund am Klang seiner Stimme erkennt; ihr Erwachen im dritten Akt, wenn sie mit dunkel-tragischer Stimme ihre Bitte an Brünnhilde richtet, sie zu töten; schliesslich der ekstatische Jubel von "O hehrstes Wunder". Neben der gesangs-darstellerischen überwältigenden Marion Ammann ...
FAZ 11.9.2008  Jürgen Kesting

Perfekte Pianokultur
Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere war sie die Arabella schlechthin: Lisa della Casa.  Lang ist`s her. Umso erfreulicher, dass es heute für diese Rolle würdige Nachfolgerinnen gibt. Marion Ammann zum Beispiel. Die Sopranistin konnte in den vergangenen Jahren...grosse Erfolge als Isolde verzeichnen, am Theater Lübeck auch als Sieglinde im gerade heranwachsenden "Ring". Dort gab sie jetzt ihr bemerkenswertes und zu Recht bejubeltes Rollendebut als Arabella.
Marion Ammann verfügt über ein helles und klares Timbre, verbindet die Fähigkeit zu grossen dramatischen Steigerungen mit nicht minder eindrucksvollen lyrischen Qualitäten und gebietet in allen Lagen über eine perfekte Pianokultur. Mit ihrer Vorstellung singt sie sich in die Riege der international tonangebenden Protagonistinnen dieser Rolle...
Opernwelt März 2010 Christian Schütte

Beifallsturm
...galt der Sängerin der Isolde Marion Ammann. Was die Schweizerin an diesem Abend geleistet hat, verdient viele Superlative. Ihre Isolde wirkte vollkommen schwerelos, die lyrisch-leuchtende Stimme wurde vornehm und kultiviert geführt, ohne jemals Sinnlichkeit und menschliche Wärme einzubüssen... Natürlich war eine solche Leistung nur einem Sopran möglich, der vom lyrischen sich klug das so genannte schwere Fach erobert hat. Doch wann hat man eine Isolde auf einem derartigen Niveau ausgesungen gehört - live wohl bemerkt?
Opernglas 5 Mai 2009 J.Schmitz